Kinderwagen im Treppenhaus

Kinderwagen in Treppenhaus und Co.

Eine junge Mutter hat viel zu tragen, wenn sie mit dem Kinderwagen nach Hause kommt. Um nicht mit dem Baby durch den Keller oder Garten zu müssen, stellen die meisten Mütter den Kinderwagen im Treppenhaus ab.

Das ist grundsätzlich erlaubt, es sei denn, der Mietvertrag besagt ausdrücklich etwas anderes. Natürlich ist darauf zu achten, dass der Kinderwagen im Treppenhaus keinen anderen Anwohnern den Weg versperrt. Es muss genug Platz bleiben, um eventuell Fahrräder an dem Kinderwagen vorbei in den Keller zu tragen und auch müssen die Nachbarn ungehindert an dem Kinderwagen vorbei kommen.

Sollte die Hausverwaltung trotzdem versuchen zu untersagen, das der Kinderwagen im Treppenhaus abgestellt wird, sollte man sich zunächst auf den Mietvertrag beziehen und klarstellen, dass es gesetzlich erlaubt ist, solange der Mietvertrag nichts anderes besagt. Im Zweifelsfall kann man sich an den Mieterschutz wenden und auf sein Recht, den Kinderwagen im Treppenhaus abzustellen hinweisen. Kann man den Platz neben der Eingangstür nicht nutzen, bietet sich oft der Platz unter der Treppe, die zum Keller führt an. Hier muss in der Regel niemand vorbei und somit behindert der Kinderwagen niemanden. Ist das auch nicht möglich, kann man den Kinderwagen in den Keller stellen. Bei Häusern mit einem Garten bietet sich auch dort ein überdachter Stellplatz an, oder der Schuppen, falls es einen im Garten gibt. Wenn man nicht zu weit oben wohnt, kann man unter Umständen den Kinderwagen auch mit in die Wohnung nehmen. Hier passt er meistens auf den Flur oder auch auf den Balkon, wenn die Witterungsverhältnisse es zulassen.

Sollte weder im Treppenhaus noch im Keller, Garten oder in der Wohnung Platz sein bietet sich vielleicht noch der Dachboden an. Diese Alternative ist aber mit sehr viel Schlepperei verbunden und empfiehlt sich nicht wirklich. Gegen Beschwerden wegen des Abstellens des Wagens helfen meist ein paar freundliche Bitten und ein Lächeln des Babys und damit schließt man zumindest Beschwerden der Nachbarn aus.