Babys erste feste Nahrung – vom Gläschen zum Teller

Babys erste feste Nahrung – vom Gläschen zum Teller

 

Folgt man den Angaben der Industrie, wären Babys bereits nach dem vierten Monat für Beikost reif, andere Empfehlung sprechen von einem halben Jahr ausschließlich stillen, bevor das Baby andere Nahrung erhält. Die jüngste Forschung geht davon aus, bereits mit vier Monaten Brei einzuführen, da der parallele Konsum von Muttermilch und anderer Nahrung das Risiko von Allergien senkt.

 

Wann ist nun der richtige Zeitpunkt?

Darüber gibt es keinen kulturellen Konsens, der richtige Zeitpunkt schwankt enorm. Balinesische Mütter füttern zum Beispiel von Neugeborenen feste Nahrung zu, auf Java und Thailand mit ein paar Wochen. Der Grund? Weil das Baby es braucht… eine Antwort, die auch in unseren Kulturkreisen sehr vertraut scheint. Einigkeit herrscht einzig darüber, dass es nicht die beste Methode zum Zufüttern gibt, doch Muttermilch oder Folgemilch in Ergänzung das ganze erste Jahr begleitet.

Rein anatomisch lässt sich die Frage einfacher beantworten: die ersten Zähnchen kommen mit etwa sechs Monaten, die Sitzbereitschaft und Stabilität nimmt zu, die Backenzähne mit den breiten Mahlflächen folgen mit etwa zehn Monaten. Insofern sind Kinder in diesem Alter perfekt auf das Kauen vorbereitet und selbst bereit, für die Zerkleinerung ihrer Nahrung zu sorgen. Die anatomische Aussattung sagt aber nichts darüber aus, wann sie auf breiige Kost eingestellt sind. Nicht unentscheidend ist auch das Sabbern mit etwa zwei Monaten, das bei vielen Babys als Begleiterscheinung des Zahnens gedeutet wird. Der zahnärztliche Befund schließt dies als einzigen Erklärungsgrund jedoch aus, denn zu diesem Zeitpunkt sitzen die Zähne tief im Kiefer. Die Inhaltsstoffe zeigen jedoch eine Menge Amylase, das zum Abbau von Stärke benötigt wird. Auch in der Muttermilch ist dieses Enzym enthalten, obwohl die Milch selbst nicht stärkehaltig ist. Der Verdacht liegt nahe, dass Amylase dazu dient, zugefütterte, stärkehaltige Nahrung zu verdauen. So dürften Babys von Geburt an dazu veranlagt sein, Nahrung zu verdauen und zugefüttert zu werden. Biologisch gesehen macht dies auch Sinn, denn wenn Nahrung früher knapp war, wurde dann gegessen, wenn sie vorhanden war – es wäre fahrlässig gewesen, dem Baby nichts zu geben und damit sein Überleben zu gefährden.

 

Die Frage, ab wann beifüttern sinnvoll ist, hängt immer davon ab, was unter Beifütterung verstanden wird. Bietet man dem Kind immer wieder kleine Portionen an, ohne, dass die Stillhäufigkeit absinkt, ist es kein Problem, schon früher ein wenig mitnaschen zu lassen. Das Kind sollte nur selbst in der Lage sein, die neuen Nahrungsmittel selbst zu erforschen und zu zerkleinern. Das erfordert eine gewisse Hand-Auge-Koordination, grobmotorische Geschicklichkeit, aber auch die Fähigkeit zu Kauen und zu schlucken. Die Vorbildwirkung bzw. das gemeinsame Essen begünstigt dank der Spiegelneuronen, dass das Kind dem Umgang mit den Lebensmittel lernt und die Kaubewegung nachahmt. In unserer Kultur wird beifüttern häufig mit abstillen gleichgesetzt, also den Ersatz von Milchmahlzeiten, statt Ergänzung. Erst ab etwa Mitte des ersten Lebensjahres kann von nennenswerten Portionen gesprochen werden, die das Kind dann zu sich nimmt, sodass die Milchmahlzeiten langsam abnehmen.

 

Einmal breifrei bitte

Es gibt keine Indizien dafür, die die Einführung von Brei im Babyalter begünstigen, es wird dem Kind höchstens die so wichtige Milchnahrung vorenthalten. Der Übergang zum Familientisch sollte fließend verlaufen und ein langsamer Prozess sein, wobei das Kind auch jene Lebensmittel erhält, die die Eltern essen. Dabei ist nur zu beachten, dass sie für kleine Kinderhände geeignet zubereitet sind, eine breiige Form ist nicht zwingend erforderlich. Mit etwa sechs Monaten können Kinder Nahrung selbständig in den Mund schieben und die Kaubewegung nachahmen, die Portionen werden langsam zunehmen. Auch wirtschaftlich gesehen rentiert sich dieser langsame Einstieg, da die Anschaffung von teurer Gläschennahrung ausbleibt und das Kind dem biologischen Bauplan folgen kann.

Vom Baby- ins Kinderzimmer

Tipps für Kinderzimmer

 

Wenn Ihr Kind dem Babyzimmer langsam entwächst und sich die Bedürfnisse ändern, so werden Sie sich mit der Ausstattung eines Kinderzimmers auseinandersetzen und versuchen herauszufinden, was Ihr Kind nun benötigt. Das neue Zimmer soll ja auch für einige Jahre halten, um dann später in ein Jugendzimmer umgebaut zu werden.

 

Tipps für die Gestaltung

An diesem Punkt können Sie mit Ihrem Kind gemeinsam entscheiden: Bei der Wahl der Wandfarbe empfiehlt es sich, eine neutrale Farbe zu nehmen, an der man sich nicht so schnell satt sieht. Verschönert und verziert kann die Wand durch Wandtattoos werden, die den Untergrund nicht beschädigen und bei Bedarf einfach getauscht werden kann. Achten Sie darauf, dass die Wände nicht zu überladen werden, das bringt sehr viel Unruhe in ein Zimmer. Entscheiden Sie sich für eine gerade Linie, wählen Sie zwei bis drei Farben aus, die sich immer wieder im Zimmer finden. Ihr Kind kann bei den Motiven mitbestimmen. Ermöglichen Sie Ihrem Kind auch, eigene Zeichungen aufzuhängen und gebasteltes entsprechend zu positionieren. Eventuell können Sie auch gemeinsam mit Ihrem Kind die Dekoration für das Zimmer herstellen, so erhält es eine sehr persönliche Note.

Eine ausreichende Beleuchtung sollte ebenso angeschafft werden, damit auch Ecken des Zimmers gut ausgeleuchtet werden.

Ein Verdunkelungsvorhang kann Abhilfe schaffen, falls das Einschlafen im Sommer schwer fällt.

 

Das erste Bettchen

Bei kleinen Räumen empfiehlt sich die Anschaffung eines Hochbetts, wodurch unter dem Bett eine Höhle zum Verstecken und Spielen entsteht. Variable Systeme sind zwar in der Erstanschaffung teurer, dafür wachsen sie mit und können stets weiterverwendet werden. Achten Sie bei einem Hochbett unbedingt auf genügend Rausfallschutz und vermeiden Sie Regale in der Nähe des Hochbetts, damit das Kind im Falle eines Sturzes sich nicht an den Ecken und Kanten verletzen kann. Eine schräge Leiter ermöglicht einen einfachen Aufstieg ins Bett. Manche Anbieter verfügen über Leuchtfolien, die an den Sprossen angebracht werden können, damit das Kind auch im Dunkeln sicher absteigen kann. Ein Betttunnel schafft eine gemütliche Atmosphäre und bietet zusätzlichen Schutz.

 

Was darf im Kinderzimmer auf keinen Fall fehlen?

An aller erster Stelle steht Platz und Freiraum. Weniger ist mehr! Verstauen Sie Spielsachen in praktischen Regalen, die später auch für Schulkinder verwendet werden können. Die meisten Spielsachen sollten so verstaut sein, dass das Kind sie ohne Mühe erreichen kann. Es sollte übersichtlich gestaltet sein, so fällt kleinen Kindern das Aufräumen leichter. Lassen Sie Ihrem Kind Ecken und Nischen zum Spielen, bieten Sie nicht zu viel Material an, lassen Sie Ihr Kind selbst kreativ werden im ersten eigenen Reich.

Der Babybauch wächst…

Der Babybauch

 

Nach der schönen Nachricht, dass ein kleines Wesen in einem heranwächst, beginnt auch schon bald der Babybauch zu wachsen. In den ersten drei Monaten ist davon noch kaum was zu sehen. Ab dem vierten Monat geht es dann los. Das Bäuchlein wölbt sich und vielleicht fangen die ersten Hosen an zu kneifen und zu drücken. Umstandshosen sind in diesem Stadium meistens noch zu groß. Daher ist ein guter Trick, dass man den Hosenknopf mit einem Haargummi verschließt und dadurch wertvolle Zentimeter gewinnt.

 

Wenn der Haargummitrick auch nicht mehr hilft, ist es Zeit sich nach passender Umstandsmode umzusehen.

 

Auch die Pflege des Bauches sollte nicht zu kurz kommen. Von Anfang an sollte der Bauch regelmäßig eingecremt werden, da er am Ende der Schwangerschaft bis zum Äußersten gestrafft ist. Dehnungsstreifen lassen sich nur ganz selten vermeiden, aber durch das Eincremen kann man sie zumindest minimieren. Auch eine regelmäßige Zupfmassage vermindert diese Streifen.

 

Durch die bessere Durchblutung nach den Massagen bekommt auch das Baby einen Extraschub Sauerstoff. Wenn man sich vom Partner massieren lässt, entspannt man sich zusätzlich und die Zeit zu zweit ist wichtig für die Beziehung.

 

Wenn das Schlafen schwer fällt, weil sich das Gedankenkarusell dreht, dann sollte man darüber reden. Das hilft beim Verarbeiten und nimmt eventuelle Ängste. Auch Entspannungsübungen sind erholsam für Mama und Baby. Ständiger Harndrang und Sodbrennen hält die werdende Mama auch oft vom Schlafen ab. Da hilft nur, abends nicht mehr zu viel zu trinken und nicht zu würzig zu essen. Um eine bequeme Schlafposition mit Babybauch zu finden, kann man auf ein Stillkissen zurückgreifen. Die passende Position muss jeder für sich herausfinden.

 

Viele Hochschwangere werden auf ihren prallen Bauch angesprochen und nicht wenige möchten ihn anfassen. Um das zu vermeiden, kann man offensiv seine Meinung vertreten, z. B. durch ein bedrucktes T-Shirt mit ‘Don’t touch’.

 

Gegen Rückenschmerzen helfen bereits frühe Übungen zur Stärkung der Muskulatur, Bewegung oder ein Stützgürtel. Bequemes Schuhwerk oder Barfußlaufen entlasten den Rücken ebenfalls.

 

Alles rund um Babysitter

Babysitter

 

Expertenmeinungen zur Folge ist es für Kinder unter zwei Jahren besonders wichtig, feste Bezugspersonen zu haben. Dies sind in der Regel die Eltern. Leider können diese nicht immer verfügbar sein oder brauchen ab und zu einen Freiraum. Andere Personen, die einen regelmäßigen und liebevollen Zugang zum Baby haben, können ebenfalls zu Bezugspersonen werden. Engagiert man einen Babysitter, ist es daher wichtig, einen positiven Kontakt zu fördern. Ein ständiger Wechsel sollte hierbei vermieden werden. Kontinuität ist wichtig! Letztlich kommt es auf das Baby an, ob und wie schnell es sich daran gewöhnt, eine gewisse Zeit ohne Mutter oder Vater auszukommen.

 

Der Babysitter muss eine gewisse Zeit lang die Bedürfnisse des Kindes erfüllen. Dies setzt voraus, das Kind entsprechend seines Alters und seiner Entwicklungsstufe pflegerisch versorgen zu können sowie es kreativ zu beschäftigen, um über die Abwesenheit der Eltern hinweg zu helfen. Er sollte in der Lage sein, in Notsituationen richtig zu Handeln und den Eltern auch Situationen zu berichten, die nicht so gut gelaufen sind. Für das Babysitting kann durchaus ein Teenager aus der Nachbarschaft infrage kommen. Hierbei sind körperliche Voraussetzungen, Verantwortungsbewusstsein und die nötige Reife zum Babysitten wichtig.

 

Wie lange man ein Baby dem Babysitter überlassen kann, ist auszuprobieren. Empfehlenswert sind zunächst gemeinsame Treffen. Als Weiteres kann man mit einer halben Stunde oder Stunde anfangen, und wenn alles gut geht, sich dann steigern. Kranke Kinder sollte man wenn überhaupt, möglichst kurz beim Babysitter lassen.

 

Je nach Qualifikation, Absprache und Tageszeit liegt das gängige Honorar eines Babysitter derzeit zwischen 5 und 10 EUR pro Stunde. Am Abend kann es auch mal etwas mehr sein. Der Babysitter verbringt seine Familienzeit ja quasi mit einem anderen Kind und hat oftmals Mehraufwand, z.B.für ein Taxi, wenn es dunkel ist. Viel wichtiger sollte jedoch sein, das eigene Kind in guten Händen zu wissen.

Sommer mit Baby

Der Sommer mit Baby

 

Nach langer Durststrecke ist es endlich wieder so weit, der Sommer steht vor der Türe. Die heißen Temperaturen locken viele Sonnenanbeter aus dem Haus. Eis essen, baden und einfach Zeit im Freien verbringen ist angesagt.

Doch nicht alle genießen sorglos die Sonne, insbesondere Mütter von Neugeborenen stellen sich immer wieder die gleiche Frage: Wie schütze ich mein Kind vor den Strahlen und der Wärme?

 

~~~Die Kleidung~~~

Ein Mützchen oder Hut sind ein unbedingtes Muss, wenn Mama mit dem Nachwuchs nach draußen geht.

Die Kopfbedeckung schütz nämlich nicht nur vor den Sonnenstrahlen, sondern verhindert auch, das auskühlen. Eine Zusätzliche oder integriere Krempe, spendet neben dem Sonnenschirm am Kinderwagen Schatten.

Die restliche Kleidung sollte luftig sein. Also einen kurzen Body oder nur ein Oberteil und Windel reichen bei hohen Temperaturen vollkommen aus, wenn das Kind stets im Schatten ist.

Bei Spaziergängen mit dem Kinderwagen in der Sonne sind lange Sachen ratsamer, da sie besser vor Sonnenbrand schützen.

 

~~~Trinken~~~

Kleinkinder und Babys die schon Essen und trinken, sollten immer genügend Flüssigkeit bekommen. Tee oder Wasser eignen sich als ideale Durstlöscher.

Bei Stillbabys darf sich die Mama nicht wundern, wenn der Nachwuchs häufiger danach verlangt. Die Hitze fördert den natürlichen Durst und das Kind möchte öfters zur Brust genommen werden, auch wenn es an heißen Tagen nicht in den gewohnten Maßen trinkt, sondern immer wieder nur ein bisschen.

 

~~~Eincremen~~~

Einige Experten raten vor dem Gebrauch von Sonnencreme bei Kindern unter einem Jahr ab.

Doch mittlerweile gibt es speziell für Säuglinge Cremen mit UV-Schutz. Bevor es nach draußen geht, sollte die Mama ihren Nachwuchs ca. eine halbe Stunde vor dem Ausgang an den Stellen eincremen, wo keine schützende Kleidung vorhanden ist.

 

~~~Wann raus gehen~~~

Zwischen 11 und 15 Uhr ist die Sonne am stärksten. Zu dieser Zeit sollte die Mutter sich lieber im Haus mit dem Kind aufhalten. Morgens oder gegen Abend sind Spaziergänge jedoch eine willkommene Abwechslung für die Kleinen.

Auch das Planschen an einem See oder einem Badebecken auf dem Balkon bieten den Kindern eine wohltuende Erfrischung.

Römer Autositze

Autositze von Römer

 

Das Unternehmen wurde im Jahr 1971 gegründet und stellte Autogurte her, legte sich aber kurze Zeit später auf die Herstellung von Kindersitzen fest. Es verfügt über eine eigene Crash Test Anlage und ist dementsprechend spezialisiert auf höchste Sicherheit und Qualität im Rahmen der Autositz Produktion.

 

Worauf beim Kauf eines Autositzes geachtet werden muss

Achten sollte man beim Kauf eines Autositzes auf die richtige Gewichtsklasse damit die Sicherheit des Kindes nicht gefährdet ist. Des weiteren auf das ECE Prüfzeichen, ein orangefarbener Aufkleber auf dem Sitz. Bei Autositzen die über eine Isofix Befestigung verfügen ist darauf zu achten dass das Fahrzeug über diese verfügt, bei neueren Fahrzeugtypen ist dies der Fall.

 

Die beliebtesten Modelle aus dem Hause Römer

Eine Innovation dieses Herstellers ist der Baby Safe Sleeper, eine Babywanne die sowohl auf dem Kinderwagen als auch auf der Rückbank des Autos befestigt werden kann. Diese ist besonders gut für Babys Rücken, bis zu einem Gewicht von 10 kg geeignet und kostet etwa 169 Euro.

Ebenfalls sehr beliebt ist der Baby Safe Plus, eine Babyschale die sowohl mit als auch ohne Isofix-Base im Fahrzeug befestigt werden kann. Diese ist ab Geburt bis zu einem Gewicht von 13 kg verwendbar und liegt preislich bei etwa 139 Euro.

In der Gewichtsklasse von 9-18 kg liegt das Modell Römer Duo plus, welcher mit dem 3-Punkt-Gurt oder den Isofix Befestigungspunkten im Fahrzeug verwendet werden kann. Der Sitz kostet je nach Design circa 232 Euro.

Ähnlich ist der Mulit-Tech 2, geeignet ab einem Gewicht von 9-25 kg, allerdings kann dieser sowohl in und entgegen der Fahrtrichtung befestigt werden. Ein Autositz entgegen der Fahrtrichtung bietet besonders hohe Sicherheit für das Kind zudem sorgt eine verstellbare Kopfstütze für noch mehr Stabilität. Zusätzlich zu der Gurtbefestigung wird der Sitz mit einem Stützbein befestigt. Dieser Autositz liegt aufgrund der aufwendigen Verarbeitung preislich gesehen bei 349 Euro.

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