Babyschlafsack

Der plötzliche Kindstod ist eine häufige Todesursache bei Säuglingen. Ein Babyschlafsack senkt das Risiko. Doch dafür muss er bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Damit das Neugeborene sicher schläft, muss der Babyschlafsack auf die Größe des Babys angepasst sein. Ein Hineinwachsen würde das Risiko nur erhöhen, denn wenn der Säugling in den Babyschlafsack hinein rutscht, besteht die Gefahr einer Überdeckung. Außerdem droht dem Neugeborenen im zu großen Babyschlafsack eine Unterkühlung. Die Körperwärme kann den Sack nicht ausreichend ausfüllen. Experten empfehlen Eltern, bei der Anschaffung eines Babyschlafsackes folgende Formel zu benutzen: Körperlänge minus Kopflänge plus zehn Zentimeter. Es muss vor allem sorgsam auf den Halsausschnitt geachtet werden. Ist er zu groß, kann der Kopf hindurch rutschen. Ist er allerdings zu klein, besteht das Risiko, dass das Baby keine Luft mehr bekommt.

Dazu raten Experten zu einem seitlichen Zipper-Reißverschluss, der bis zum Fußteil zu öffnen ist. So können Eltern ihr Kind auch problemlos nachts wickeln. Damit sich durch die Schlafbewegungen des Säuglings der Babyschlafsack nicht von selbst öffnet, sollte ein Feststellmechanismus am Reißverschluss sein. Und mit einem glatten, weichen Rückenteil kann das Baby wie empfohlen ruhig in der Rückenlage schlafen.

Dazu ist das Material wichtig. Bei vielen Tests kam heraus, dass einige Schlafsäcke für Säuglinge aus Materialien bestehen, die durchaus gefährlich für das Kind sein können. Eltern sollten also darauf achten, dass der Babyschlafsack aus Baumwolle besteht und dass keine Weichmacher, Aufheller, Flammschutzmittel, Schwermetallverbindungen und Reißverschlüsse aus Nickel verwendet wurden. Babyschlafsäcke gibt es als Sommer-, Winter- oder Ganzjahresvariante. Wichtig ist, dass das Material speichel- und schweißfest ist. Ein Babyschlafsack ist schon ab 17,99 Euro zu bekommen. Die Preise gehen hoch bis 70 Euro.